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Wettbewerb Sanierung Riegelbau Förde Sparkasse Kiel

 

Der sogenannte 'Riegelbau' der Förde Sparkasse befindet sich in zweiter Reihe am Kleinen Kiel und bildet den Übergang von den solitären Altbauten zur Blockrandbebauung der Legienstraße. Städtebaulich von höchster Relevanz ist der Blick aus der Innenstadt (Holstenbrücke) in Richtung Sparkasse. Hier fallen zunächst die beiden bedeutenden Altbauten der Sparkasse von Wilhelm Martens und des benachbarten Justizministeriums ins Auge, die in ihrer Dominanz nicht beeinträchtigt werden sollten. Bei weiterer Annäherung erblickt man die als Solitär ausgebildete Eingangshalle von BRT mit ihrer formal aufwendigen Gestaltung. Bei dieser Konzentration von architektonisch bedeutenden Gebäuden sollte der Riegelbau nicht eine weitere 'architektonische Sensation' darstellen, sondern auch gestalterisch in die zweite Reihe treten, einen ruhigen, selbstverständlichen Hintergrund für die Eingangshalle bilden und gleichzeitig ein harmonisches Miteinander mit dem Altbau suchen. Die selbstgewählte Bescheidenheit steht dabei nicht im Gegensatz zu architektonischer Qualität. Ein weiteres städtebauliches Ziel ist die Einbindung in die Umgebung, insbesondere die harmonische Überleitung zur Blockrandbebauung der Legienstraße. Dieses wird unter anderem erreicht durch den Entfall der Reinigungsbalkone, die Gebäudeflucht wird zurückgenommen und schließt nahezu ebenenbündig an die Nachbarbebauung an.

Die Fassade wird als vorelementierte Pfosten-Riegel-Konstruktion in Holz-Aluminium-Bauweise mit raumhoher Verglasung konzipiert. Die Fenster nehmen mit ihrer vertikalen Ausrichtung Bezug auf den Altbau. In jedem zweiten Fassadenfeld befindet sich zur natürlichen Lüftung ein opaker Öffnungsflügel und eine Öffnungsklappe für geringeren Luftaustausch. Ein außenliegender Sonnenschutz und ein innenliegender Blendschutz komplettieren die funktionalen Bestandteile der Fassade.

 
Typologie: Bauen im Bestand/Sanierung
Verwaltung
Aufgabe: Bauen im Bestand/Sanierung
Status: Wettbewerb
Stadt: Kiel
Auftragsart: Nicht öffentlich
Sonstiges: 3. Preis
Bildrechte: moka-studio (Visualisierungen)
 

Das vorhandene Konstruktionsraster wird gevierteilt, das daraus resultierende Fassadenraster beträgt rund 1,40 m und bietet damit günstige Raumzuschnitte und maximale Flexibilität hinsichtlich der Raumaufteilung.

 
 

Im obersten Geschoss wird das Logo der Sparkasse als Negativform in die Aluminiumfassade geprägt.

 
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